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vFährtenhund(FH)

 

Fährtenhund (FH)

Das Riechvermögen des Hundes entwickelt sich bereits sehr früh, meist schon ab dem 16. Lebenstag.
Der Hund beginnt, seine Umwelt wahrzunehmen. Die Welt baut sich für ihn in erster Linie aus Geruchsbildern zusammen.
Hunde können bestimmte Gerüche in einem Bereich aufspüren, die mit vielen anderen Düften überhäuft sind.
Diese Fähigkeiten sollten bei einem Hund konstant gefördert werden. Grundsätzlich kann jeder Hund als Fährtenhund ausgebildet werden.

 

Bei der Fährte werden vor allem folgende Gerüche wahrgenommen.

v1. Verletzungen des Bodens/der Bodenstruktur:

Durch das Betreten bzw. das Auftreten mit den Füßen wird die Vegetation „verletzt“ und bestimmte Gerüche vom Boden freigesetzt.

Die Intensität dieser Gerüche ist natürlich abhängig vom gewählten Fährtengelände.

 

v2. Menschlicher Gerüche:
Natürlich bleiben beim so genannten Legen der Fährte (Hundeführer legt eine Spur in das Gelände) auch Gerüche vom jeweiligen Hundeführer auf der Fährte zurück (Hautschuppen, Schweiß, etc.), die durch die starke Nase des Hundes wahrgenommen werden.

v3.  Materialabrieb:
Weiterhin ist es möglich, dass beim Legen der Fährte, Materialrückstände des Schuhwerkes auf dem Boden zurückbleiben (Abrieb).

Der Hund sollte auf einem Acker oder auf einer Wiese durch den Einsatz seines Geruchsinnes den Fährtenverlauf (bestimmtes Schema) absuchen, Gegenstände (Holz-, Filz -und Lederstückchen) finden und diese dann durch ein bestimmtes Verhalten (z. Bsp.: Sitz, Platz, usw.) anzeigen.

Länge und Anzahl der Gegenstände richten sich nach den verschiedenen Prüfungsstufen. (FH1, FH2)

©2011 Hundesportverein VDH-Michelstadt e.V.